Reisebericht zur Region Kars / Ani

Ani liegt auf einem Plateau zwischen zwei Flußtälern. Auf der östlichen Seiten bildet der Fluß

Inhalte Seiten
Kars und Ani
Anreise Kars
Flug u. Bus
Anreise Kars 
Bahn
das Klima
in der Region
Geschichte
Region Kars
Sehenswertes
in Kars
Sehenswertes
in Kars Seite 2
Anfahrt 
nach Ani
Rundgang 
durch Ani
Ani
Erlöserkirche
Ani Moschee
und Kathedrale
Gregor-Kirche
d. T. Honentz
Abschluß des
Rundgangs

Die Brücke über den Arpacay bildete den Endpunkt eines Routenabschnitts der alten Seidenstrasse aus China. Der nach Jahrhunderten der Unruhen wieder aufgenommene Fernhandel begründete die Macht und den Reichtum Anis im 10. und 11. Jahrhundert.
Von hier “aus führten Verbindungen zu den Nachbarreichen und über sie in fernste Fernen, dahin Karawanen Teppiche, Metallgerät, edlen Schmuck , Pelze und Waffen führten, um dafür andere Luxusgüter heranzubringen: Porzellane aus China, duftende Gewürze aus Indien, aus Ägypten Glas und Baumwollstoffe. Ani zog Händler und Handwerker aus aller Welt an...”
(Renz, Seite 133)

Arpacay heute eine natürliche Grenze zwischen der Türkei und Armenien. Im Westen fließt der Alacay.
Diese für Verteidigungszwecke begünstigte natürliche Lage war sicherlich auch ein Grund, warum Ashot III. (953 - 977) die Hauptstadt seines Reiches von Kars nach Ani verlegte. Unter seiner Herrschaft wurde auch die Burg errichtet, die wegen der Sperrung dieser Geländezone zur Zeit leider nicht betreten werden darf.
Noch einige Geschichtsdaten: 1064 eroberten die Seldschuken Ani. Sie wurden von Arp Arslan angeführt, der 7 Jahre später in der Nähe des Van-Sees bei Manzikert (heute Malazgirt) die Byzantiner schlug und damit den Weg für die türkische Besiedelung ganz Kleinasiens in den folgenden Jahrhunderten öffnete.
Das Ende des Glanzes und Reichtums von Ani wurde - nachdem ein georgisches Königshaus vom Ende des 11. Jahrhunderts über dieses Gebiet herrschte - durch die Eroberung der Mongolen 1236 eingeleitet. 1319 zerstörte ein Erdbeben die Stadt dann fast vollständig. Die Einwohner verließen dann in den Folgejahren die Stadt - die späteste Inschrift datiert aus dem Jahre 1348.

Zur Vorbereitung auf Ihren Rundgang durch die Ruinenstätte haben wir auf der Folgeseite zu den wichtigsten Bauwerken einige Informationen und Bilder zusammengestellt. Ausführliche Informationen und jeweils einen Lageplan finden Sie bei Renz ab Seite 137 und bei Freely ab Seite 454.

Für eine vergrößerte Ansicht bitte auf die Bilder  klicken!

weiter

abebooks.de
 

V 2-2 10/01

unsere E-Mail-Adresse:  webmaster@isi-is-easy.de